FRANK HENNING  •  Nallingen 7 a  •  51588 Nümbrecht  •  Tel: 0 22 62 - 717 363

Eine Begegnung zwischen Kunst und Literatur...

Im Rahmen meiner Diplomarbeit an der Rhein-Sieg-Kunstakademie schuf ich eine künstlerische Interpretation zu Thomas Manns "Der Tod in Venedig", um einen neuen Blick auf dieses vielschichtige Thema zu ermöglichen, und somit einen neuen, reizvollen Zugang zur Novelle zu schaffen.
Am Anfang stand für mich die zentrale Frage, wie ich dieses Thema ins Medium der Bildkunst bzw. der Objektkunst so transferieren kann, dass der komplexe Aufbau und ironische Charakter des Buches in der visuellen Sprache deutlich werden. Ich wollte auch eine Brücke zwischen Illustration und Objektkunst bauen.
Als ich dem Fischer-Verlag später meine Arbeit präsentierte, zeigte sich der Thomas-Mann-Experte des Verlages Roland Spahr von der Ästhetik positiv beeindruckt.

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Ein kurzer Einblick...

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Künstlerbuch Die besondere Ästhetik transferiert den komplexen Aufbau der Novelle ins Objekthafte. So auch das düstere, mit Asche, Ruß, Öl, Acryl und Gold bemalte Künstlerbuch.
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Buchkassette Die schwere Kassette aus Buchenholz, mit italienischen Messingbeschlägen, Gold, Acryl- und Ölstrukturen verziert, deutet mit ihren Materialien auf das Reiseziel Aschenbachs und die Zeit des Jugendstils hin.
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Font "Belle Epoque" Für die Diplomarbeit entwickelte ich einen vom Jugendstil inspirierten Font. Die Schrift eignet sich gut für Überschriften in Versalien.
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Drucksachen Im Rahmen der Diplomarbeit als Kommunikationsdesigner entwarf ich das Corporate Design für einen fiktiven Verlag und viele Drucksachen.

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Fotografien Die morbide Stimmung der Novelle fand ich in meinen Fotografien gut wiedergegeben, und beschloss, sie zu einem wichtigen Teil der Arbeit werden zu lassen.
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Kunstdrucke Für eine Diplomarbeit, bei der es in erster Linie um Vermarktung und Design geht, sind Kunstdrucke naheliegend, da sie sich gut bewerben lassen.
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Venedigreise Für die Diplomarbeit reiste ich nach München und Venedig, zu den Originalschauplätzen der Novelle, und ließ mich nicht nur vom Genius Loci inspirieren, sondern sammelte auch viel Quellenmaterial, das in der Arbeit verwendet wurde.
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Vergoldung Jugendstilkünstler wie z. B. Gustav Klimt und Koloman Moser arbeiteten häufig mit Vergoldung und so hat auch diese wunderschöne Technik ihren Weg in meine Arbeit gefunden.

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Ornamente Typisch für den Jugendstil sind insbesondere die floralen, organischen Ornamente. Mit der Zeit entwickelte ich eigene Designs, die auf die kleinen Sarkophage angebracht wurden.
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Bildsprache Die Bildsprache soll die verschiedenen philosophischen, wissenschaftlichen und weltanschaulichen Konzepte der Novelle wiedergeben.
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Schlüssellochbild und MP3-Player Es gibt ein paar kleine Objekte, die in das Rad-Objekt integriert sind. Durch ein Schlüsselloch erspäht man z. B. die kleine Urwaldvision in einem Sarkophag, der von innen beleuchtet ist. Ein MP3-Player spielt Mahlers 5. Sinfonie.
Ausstellung Mit der Unterstützung der Galerie am Rosenhügel in Siegburg konnte ich 2011 die Arbeit zum ersten mal außerhalb der Kunstakademie präsentieren.

Demnächst als Buch und E-book erhältlich...

Für meine Diplomarbeit reiste ich auf den Spuren Thomas Manns über München nach Venedig und fertigte ein zwei mal zwei Meter großes Rad-Objekt an. Die einzelnen Schichtungen der Ideen, die der Novelle "Der Tod in Venedig" zugrunde liegen, habe ich für dieses experimentelle Objekt in eine besondere Bildsprache transferiert.

"Frank Hennings Interpretation vom "Tod in Venedig", 1911 von Thomas Mann verfasst, zeigt auf beeindruckende Weise die künstlerische Auseinandersetzung mit der Literatur und möchte das Schöne in diesem Werk näher bringen."
www.siegburg.de

"Ein Hingucker der Ausstellung..."
Nadine Quadt, Bonner Generalanzeiger
Begleitbuch